Was ist Forex-Handel? – Marktgrundlagen

Forex-Trading bedeutet, gleichzeitig eine Währung zu kaufen und eine andere zu verkaufen, um von Veränderungen ihres relativen Wertes zu profitieren. Zum Beispiel…

Definition des Devisenhandels

Beim Devisenhandel kauft man gleichzeitig eine Währung und verkauft eine andere, um von Veränderungen ihres relativen Wertes zu profitieren. Wenn Sie beispielsweise davon ausgehen, dass der Euro gegenüber dem US-Dollar an Wert gewinnen wird, könnten Sie jetzt Euro mit Dollar kaufen und hoffen, diese später zu einem günstigeren Kurs zurückzutauschen.

Anders als beim Kauf einer Aktie, bei dem man einfach einen Anteil an einem Unternehmen besitzt, geht es beim Devisenhandel immer um ein Währungspaar: Man wettet darauf, wie sich eine Währung im Verhältnis zu einer anderen entwickelt, nicht isoliert.

[Lesen Sie die Lektion: Was ist Forex-Trading?](/learn-to-trade/market-fundamentals/what-is-forex-trading)

Wie Händler versuchen, Profit zu erzielen

Angenommen, Sie kaufen EUR/USD zu einem Kurs von 1,0850, das heißt, 1 Euro kostet 1,0850 US-Dollar. Steigt der Kurs später auf 1,0900, ist jeder Euro, den Sie halten, nun mehr Dollar wert, und Sie könnten verkaufen, um einen Gewinn zu realisieren. Fällt der Kurs hingegen auf 1,0800, würden Sie einen Verlust erleiden, wenn Sie die Position dort schließen.

Da sich die Preise aufgrund von Wirtschaftsnachrichten, Zinssätzen und globalen Ereignissen ständig ändern, suchen Händler nach Mustern und Informationen, die ihnen helfen, die wahrscheinliche Richtung der Kursbewegung eines Währungspaares vorherzusagen.

**Ein einfaches Gewinnbeispiel:** Sie kaufen 1.000 EUR/USD zu 1,0850 und geben dafür 1.085 TP17T aus. Der Kurs steigt auf 1,0900. Beim Verkauf erhalten Sie nun 1.090 TP17T – ein Gewinn von 5 TP17T vor Abzug aller Kosten. Die Differenz von 5 TP17T ergibt sich aus dem Kursanstieg von 0,0050 multipliziert mit 1.000 Einheiten.

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Wer handelt mit Devisen?

Die Marktteilnehmer reichen von riesigen Zentralbanken, die nationale Währungsreserven verwalten, über Geschäftsbanken, die den internationalen Handel abwickeln, und multinationale Unternehmen, die ihre Auslandsumsätze absichern, bis hin zu einzelnen Privattradern, die über einen Broker auf Kursbewegungen spekulieren.

Privatanleger – also Einzelpersonen wie Sie – greifen in der Regel über einen Online-Broker auf den Markt zu, der kleinere Transaktionen mit dem größeren Interbankenmarkt verbindet.

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